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Fotografieren im Schnee vor 2 Jahren, 4 Monaten
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soviel Schnee wie jetzt hatten wir ja seit Jahren nicht mehr, da bietet es sich an, sich mal dick einzupacken und rauszugehen.
Aber wie bekommt man es hin, dass man schöne Bilder hat, wo Konturen nicht im Schnee absaufen und das Bild nicht irgendwie grau-blaustichig ist?
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cara
Fotoreporter
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LiGrüss cara
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Aw: Fotografieren im Schnee vor 2 Jahren, 4 Monaten
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Ja bei uns ist auch seit ein paar Tagen "Winterbeginn"
Ich habe die Erfahrungen gemacht daß die beste Zeit für Schneebilder der Vormittag und der frühe Nachmittag ist. Der etwas flachere Lichteinfall kommt den Kontouren im Schnee zugute. Mittags erhällt man fast immer weißes matschiges etwas.
Der automatische Weisabgleich funktioniert (jedenfalls bei mir) recht gut, sofern keine extrem roten Motive dabei sind.
Wenn das Umgebungslicht zu dunkel wird erhällt man öfters blaustichige Bilder. Bis zu einem gewissen Grad ist das bei Schneebildern oft gewünscht (transportiert dem Betrachter besser die kalte Stimmung).
Ich verfahre meistens so daß ich die ersten paar Aufnahmen mit auto Abgleich mache, und dann von Hand auf den gewünschten Wert nachkorrigiere. Ich vermeide so gut es geht den Abgleich erst bei der EBV zu machen. Was natürlich auch möglich ist, aber mit etwas Pech sind die Farbwerte im Bild so arg verschoben, daß man irgendwo anders Kompromisse eingehen muß.
Also bei mir schneit es momentan wieder heftigst, schätze werde morgen wieder rausgehen.
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Aw: Fotografieren im Schnee vor 2 Jahren, 4 Monaten
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Hallo,
Hallo,
ich hoffe du bist jetzt nicht eingeschneit
Naja wie fotografiert man im Schnee? Am Besten mit warmen Kleidern. Ansonsten kommt es drauf an.
Erstmal stimmen die Aussagen von Walter. Zu bestimmten Tageszeiten ist es besser Schnee zu fotografiieren.
Ansonsten kommt es auch auf das Motiv an.
Wenn du zB Tiere oder sonst was im Schnee aufnehmen willst, ist es besser ein bis zwei Drittelblenden unterzubelichten und auf das Objekt anzumessen. So hast du zwar ein leicht unterbelichtetes Hauptobjekt aber keine ausfressenen Lichter. Und das kannst du mit EBV ausgleichen.
Wenn du jetzt aber Landschaften aufnimmt, die fast durchgehend weiß sind, würde ich leicht überbelichten. Sonst werden die Fotos eher grau.
Am Besten ist, wenn du immer vor Ort deine Bilder mittels Histogramm beurteilst. Schneefotos sind in der Regel sehr flach, was sich in einem großen "Berg" im Histogramm bemerkbar macht, Es wird daher nur ein Teil des Dynamikumfanges genutzt. Ich würde darauf achten, dass dieser Berg vollständig vorhanden ist, und nicht recht oder links gegenstößt oder gar abreißt. Ggf. musst du leicht unter oder überbelichten. Solange du den Berg voll drauf hast(in der Mitte), kannst du alles andere in der EVB nacharbeiten. Wenn du jedoch schon schöne Schneefotos "Out of Cam" haben willst, muss dieser Berg fast an den rechten Rand stoßen. Dies erreichst du wie gesagt mit einer Überbelichtung.
Ich habe es jedenfalls so gemacht, dass ich auf einen eher mittigen Berg geachtet habe und diese in der EBV dann mit dem Helligkeitsregel fast an den rechten Rand geschoben habe. Den Blaustich, der teilweise entsteht habe ich durch Regelung der Farbtemeratur korrigiert. Dabei muss man aber vorsichtig vorgehen, weil das Blau doch der natürliche Kälteeindruck ist und nicht ganz fehlen darf.
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Cernon
Moderator
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Aw: Fotografieren im Schnee vor 2 Jahren, 4 Monaten
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Hallo erstmal,
meine Erfahrungen im Schnee sind zwar noch sehr eingeschränkt, aber ich habe ähnliche Erfahrungen gemacht, wie meine beide Vorredner.
Als Einsteiger in die Fotografie habe ich recht schnell gelernt, dass man immer versuchen sollte die Mittagszeit zu meiden und lieber morgens oder abends auf Fototour gehen sollte. Die Bilder werden dadurch einfach viel stimmungsvoller und bekommen ein ganz besonderes Feeling.
Wie gesagt, ich habe zwar noch nicht soviel Erfahrungen, aber an einer Stelle würde ich Cernon gerne widersprechen. Dabei möchte ich aber unbedingt darauf hinweisen, dass mich dabei nur auf meine bisherigen sehr beschränkten Erfahrungen stützen kann.
Eine bewußte Unterbelichtung meiner Fotos führt zwar zu besseren Belichtungszeiten, läßt den Schnee aber sehr schnell ziemlich grau aussehen. Dadurch verliert das Foto meiner Meinung nach sein besonderen Reiz des Winters und auch mit der Bildbearbeitung läßt sich hier meistens nicht mehr viel retten.
Ich hingegen überbelichte so gut wie jedes Foto um mindestens eine halbe Blende. Dadurch kann man die Schwächen der Automatik ein wenig ausgleichen und erhält wunderschöne weisse Winterlandschaften. Natürlich gilt auch hier: Niemals übertreiben, ansonsten franzt das Foto schnell aus und man verliert jegliche Zeichnung im Bild. Es lohnt sich also, wie Cernon bereits schrieb,das Histogramm im Auge zu behalten.
Auch das Problem mit dem Blaustich läßt sich durch diese Vorgehensweise ziemlich gut in den Griff bekommen und muss später nicht mehr so stark korrigiert werden. Somit hat es eigentlich fast nur Vorteile seine Bilder leicht zu überlichten, denn wie jeder weiß, also was nicht schon bei der ursprünglichen Aufnahme auf dem Sensor gelandet ist, läßt sich später auch nicht herbei zaubern. Selbst wenn hier viele das RAW-Format als Allheilmittel ansehen, aber das ist es sicherlich nicht!
Jegliche nachträgliche Änderung an einem Foto wirkt sich auf dessen Qualität aus und hat in der Regel einen Detailverlust zur Folge. Deshalb lieber vor Ort ein bißchen herumprobieren bis es passt und auch wenn dies einen höheren zeitlichen Aufwand bedeutet, so lohnt es sich trotzdem, man spart die Zeit ja später am PC bei der Bildbearbeitung wieder ein.
Grüßle
Bildhauer
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Aw: Fotografieren im Schnee vor 2 Jahren, 4 Monaten
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Hallo,
also es kommt darauf an, wann man Über- oder Unterbelichten sollte. Das Unterbelichten machen ich ausschließlich bei der Spotmessung auf zB Tiere. Denn die Belichtungsmessung mist dann nur die Tiere und will diese korrekt darstellen. Das ist dann aber für den Schnee zu hell. Daher belichte ich dann unter. Wenn man aber mit der Mehrfeldmessung oder eine Messung die einen Großteil des Bildes interpretiert, anwendet, und der überwiegende Teil des Bildes aus Schnee besteht, sollte man überbelichten. Insgesamt muss man je nach Belichtungsmessung vorgehen und dabei immer das Histogramm im Auge behalten.
Im Übrigen kann man bei RAW eigentlich vieles verlustfrei regeln. Nur bei der (mehrfachen) Umwandlung in JPEG gehen Details verloren.
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Cernon
Moderator
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Aw: Fotografieren im Schnee vor 2 Jahren, 4 Monaten
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Ich kann Cernon bezüglich seiner Aussagen zur Über- bzw. Unterbelichtung nur rechtgeben. Natürlich kommt es hier vorwiegend auf die verwendete Messmethodik und das angemessene Objekt an (ob nun überwiegend dunkel oder hell).
Was die Tierfotografie zu dieser Jahreszeit angeht habe ich noch so gar keine Erfahrungen machen können, ausgenommen einem Beusch im Wildpark mit äußerst bescheidenen Ergebnissen, deshalb möchte ich hier nicht irgendwelche Mutmassungen von mir geben. Aber was die Landschaftsfotografie im Winter mit Schnee angeht habe ich schon einige Erfahrungen sammeln können.
Hier kommt es tatsächlich maßgeblich auf eine korrekte Belichtung an! Bedingt durch den hellen Schnee kommt es sehr schnell zu einer Unterbelichtung und aus dem Weiss wird dann ganz schnell mal ein unschönes Grau. Da dieses Grau in Grau zu dieser Jahreszeit eh schon viel zu häufig vorkommt und meinen allgemeinen Gemütszustand nicht unbeding entgegenkommt, bevorzuge ich doch lieber ein helles und freundliches Schnee weiss 
Aus diesem Grund habe ich standardmäßig eine Überbelichtung von 1/3 Blende vorausgewählt. Eine halbe Blende hat bei mir bisher schon zu häufig zu einer zu starken Überbelichtung geführt und alle Details im Schnee waren verloren. Im Zweifelsfalle kann man immer noch mal um eine 1/3 Blende oder sogar mehr erhöhen.
Was die Messmethode angeht hängt dies natürlich sehr von den Vorlieben des Fotografen und seiner Ausrüstung zusammen. Gerade bei Landschaftsaufnahmen möchte ich nach Möglichkeit ein ausgewogenes Gesamtergebnis und nutze deshalb die Mehrfeldmessung. Diese gepaart mit der leichten Überbelichtung führt normalerweise zu einem guten Kompromiss.
Wirklich alles Details abzulichten, unter solchen Extrembedingungen wie einer verschneiten Landschaft idealerweise gepaart mit einem wunderschönen und mit Wolken gespickten Himmel, ist schier unmöglich. Also bloß nicht verzagen und wie ich den Kompromis suchen oder eine kleine Belichtungsserie erstellen (ein Bild mit dem Himmel und ein weiteres mit der Schneelandschaft).
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Smylo
Administrator
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Träume nicht Dein Leben, sondern lebe Deinen Traum.
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Aw: Fotografieren im Schnee vor 2 Jahren, 4 Monaten
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cara schrieb:
Aber wie bekommt man es hin, dass man schöne Bilder hat, wo Konturen nicht im Schnee absaufen und das Bild nicht irgendwie grau-blaustichig ist?
Tja, wie fotografiert man wenn Schnee liegt ..?
Einmal hilft es ungemein, wenn man (grundsätzlich) in RAW arbeitet. Dann kann man (und frau) später in Ruhe die richtige Farbbalance ausfieseln. Ein grauer Himmel kommt schnell auf eine Farbtemperatur von 6000K, bei einem klaren, blauen Himmel und Sonnenschein hatte ich auch schon mal über 8500K .....
Wenn man nach den ersten zwei, drei Fotos mal das Histogramm anschaut, dann sieht man auch schnell um wieviel man unterbelichten muss - halbe, zweidrittel, ganze Blende ...
Hohe Kontraste gibt es dann auch schnell und da hilft nur (Pseudo) HDR ....
Und wenn man Details (Eiskristalle und so), die im Schatten liegen mit dem Makro fotografieren will, dann hilft auch schon mal der Blitz. Das habe ich letzte Woche noch gemacht und weil der Hintergrund ca. 10m weit weg war, ist der auch tiefschwarz geworden .... Da schau doch beispielsweise mal das Startbild auf www.panorami.de an - die beiden "grauen" sind ohne, die schwarz-weissen mit Blitz im Schatten gemacht.
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Aw: Fotografieren im Schnee vor 2 Jahren, 3 Monaten
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das mit den HDRs habe ich ja immer noch nicht kapiert.... ich befürchte, ich brauche das mal eine persönliche Schulung...
wahrscheinlich fehlt mir aber auch da mal wieder das letzte bisschen Geduld (  das ist es wieder - das böse Wort mit G..), um mich wirklich mal lange hinzusetzen und es auszuprobieren...
aber das ist ja auch gar nicht das Thema.
Ich finde deine Bilder alle vier toll, aber sie wirken doch schon unterschiedlich..
Und nun werde ich mir mal die Bilder von vorgestern in Ruhe anschauen, da war ja tatsächlich mal für eine kurze Zeit sowas wie Sonne zu sehen.
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cara
Fotoreporter
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LiGrüss cara
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Aw: Fotografieren im Schnee vor 2 Jahren, 3 Monaten
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du Glückliche hast mal die Sonne gesehen. Ich warte schon seit 3 Wochen auf Sonne. Ist echt deprimierend  Na vielleicht erfrust du uns mal mit Sonnenfotos...  Wie waren denn deine Erfahrungen im Schnee??
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Cernon
Moderator
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Aw: Fotografieren im Schnee vor 2 Jahren, 3 Monaten
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naja... bis ich draussen war, war die Sonne ja auch schon wieder so gut wie weg... musste ja erst ne Runde mit dem Auto drehen, die Batterie hat es geschwächelt beim starten....
Heute war den ganzen Tag Sonnenschein, aber bis ich zu hause war, war sie auch wieder weg.. *seufz*
trotzdem habe ich sie genossen - wenn auch nur auf der Arbeit...
Meine Erfahrungen im Schnee?
geht so... ich muss noch mal mit Verstand durchschauen, kann aber im Moment keine Bilder mehr sehen... diese Scans haben mich echt geschafft, aber das Ende ist in Sicht!!
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cara
Fotoreporter
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LiGrüss cara
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