Im fotografischen Blickpunkt

Ein Tag im Wildpark Schwarze Berge (Teil3) - Fazit aus fotografischen Gesichtspunkten

Ein Tag im Wildpark Schwarze Berge (Teil3) - Fazit aus fotografischen Gesichtspunkten

Vorweg möchte ich noch mal erwähnen, was eigentlich eh schon jeden klar sein sollte, in einem Park wie Schwarze Berge, dreht sich alles um die Tiere. Und diese haben nun mal ihren eigenen Willen, wenn sie sich nicht ablichten lassen wollen, dann wollen sie einfach nicht.

Dies ist aber noch lange kein Grund Trübsal zu blasen, sofern der Park einem an sich gefallen hat, spricht ja nichts dagegen diesem einfach häufiger einen Besuch abzustatten. Vor allem auch mal zu unterschiedlichen Jahres- und Tageszeiten, glaubt mir, es wird sich lohnen!

Die eben angesprochene Zeit hat uns sicherlich einiges zunichte gemacht, wir waren einfach zu spät dran und das auch noch im Sommer. Viele Tiere hatten bereits ihre Mahlzeit hinter sich und suchten vorwiegend nach Ruhe. Da es zusätzlich schon sehr warm war, bedeutete dies natürlich auch, dass sich viele Tiere einen schattiges Plätzchen gesucht haben. Und hier lag das Problem, welches sich wie ein roter Faden über den gesamten Ausflug gespannt hatte. Eine Großzahl der Tiere, hatte sich irgendwo verkrochen. Vorwiegend unter Bäumen, was dazu führte, dass es stellenweise schon äußerst schwierigen Lichtsituationen kam.

Aus fotografischer Sicht ,kann man das natürlich auf unterschiedliche Arten auslegen und die persönlichen Vorzüge von jedem selbst spielen dabei sicher eine große Rolle. Ich für meinen Teil, sehe es bis zu einem gewissen Punkt als Herausforderung an, trotz der widrigen Umstände, dennoch zu brauchbaren Ergebnissen zu kommen und nutze damit gleich die Gelegenheit mehr über die Fotografie zu lernen.
Falls sich doch mal eins der Tiere in Schale wirft und zu posieren beginnt, es dann aber immer wieder an Kleinigkeiten scheitert die Ideen umzusetzen (z.B. einer fehlenden Sicht auf den schönen blauen Himmel), dann kann sich auch bei mir schon mal eine gewisse Ernüchterung einstellen.

 

Was ich allerdings nochmal besonders hervorheben möchte sind die in Summe sehr groß angelegten Gehege. Diese geben nicht nur den Tieren viel Platz sich aus zu toben, sondern bieten auch dem Fotografen die Möglichkeit „natürliche" Bilder aufzunehmen, denen man ihre Herkunft nicht ansehen kann.

 

Aus fotografischer Sicht sind die Gegebenheiten vor Ort aber stellenweise, bedingt durch die hohe Anzahl von Bäumen und der dadurch versperrten Sicht auf den Himmel, somit leider ein bisschen suboptimal. Für den regulären Parkbesucher sind es aber genau diese Bäume, die einem selbst in der heißen Jahreszeit einen angenehmen Parkaufenthalt ermöglichen.

 

Abschließend kann man sagen, dass dieser Wildpark für den Fotografen so seine Herausforderungen bereithält. Es lohnt sich aber definitiv sich diesen zu stellen!

Es empfiehlt sich aber auf jeden Fall die lichtstärksten Objektive aus dem eigenen Bestand mit auf Tour zu nehmen.

 

Ich zumindest habe meinen nächsten Besuch im Wildpark Schwarze Berge schon fest eingeplant und kann Euch nur ans Herz legen es mir gleich zu tun (aber seid dabei nicht zu spontan ;)

Kommentare 

0 # cara 19. Juni 2009 - 21:19
spontan ist ja in Ordnung, aber vielleicht nicht gerade an einem Feiertag. ;o)
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0 # Smylo - www.fotofach.de 20. Juni 2009 - 03:26
Bezüglich des Feiertages kann ich Dir zustimmen. Aber was die Spontanität angeht muss ich mittlerweile tatsächlich sagen, dass es sich doch lohnen kann einen Besuch im Wildpark bereits im Vorwege ein wenig zu planen.
Alleine aus dem Grunde, dass gewisse "Programme" wie z.B. Fütterungen oder eben die Flugshow zu festen Zeiten stattfinden und wenn man zu spät kommt, dann hat man halt Pech gehabt...
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0 # Cernon 19. Oktober 2009 - 00:54
also ich habe es jetzt auch mal in den Wildpark Schwarze Berge geschafft. Ich kann Smylos Fazit nur beipflichten. Es ist ein sehr schöner und "natürlicher" Park wo die Tiere viel Platz haben. Die Lichtverhältnis se sind durch die Bäume nicht optimal. Andererseits habe ich den Eindruck, dass sich die Tiere im Schatten wohler fühlen und dann auch mal mehr machen als nur rumzuliegen. Da macht es mehr Spaß ihnen dabei zuzuschauen und gelegentlich mal die der Kamera abzudrücken. Insgesamt hat es mir viel Spaß gemacht und ich werde den Park wohl nochmal einen Besuch abstatten.
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