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Grundsolides Standard Objektiv

6 von 7 Fotografen empfinden diese Bewertung als hilfreich
Gesamtbewertung:  6.9
Bildschärfe & Kontrast:
 
7.0
Lichtstärke & Brennweite:
 
8.0
Streulicht & CAs:
 
8.0
Vignettierung & Verzeichnung:
 
7.0
Haptik:
 
7.0
Ausstattung:
 
5.0
Preis/ Leistung:
 
6.0
lichtmaler verfasst von lichtmaler am 15.06.2009

Empfehlenswert: bedingt    Bezahlt: 390.00€   
Pro: Hohe Lichtstärke, Makrofunktion
Kontra: Offenblende, langsamer Autofokus
 

Das Sigma 18-50mm F2.8 EX DC Makro wird von vielen sehr hoch angesehen, zum Teil mag dies auch berechtigt sein, allerdings nur, wenn man keine Möglichkeit hat auf Alternativen auszuweichen. Dies gilt insbesondere für all jene die eine DSLR mit dem Four-Third Bajonett ihr eigen nennen und nicht auf vergleichbare „Original“-Objektive von ihrem Hersteller zurückgreifen wollen oder können (finanzielle Mittel).
Ich möchte das Sigma 18-50mm 2.8 allerdings auch nicht komplett schlecht reden, es führt momentan allerdings meiner Meinung nach unberechtigterweise die TOP 10 der Objektive hier auf FOTOFACH an und dies spiegelt nicht unbedingt die Wirklichkeit wieder. Deshalb schreibe ich nun hier meinen persönlichen Erfahrungsbericht und versuche damit mögliche Irritationen für Neulinge in der DSLR-Fotografie aus dem Weg zu räumen.

Ich hatte schon einige vergleichbare Objektive (Canon 17-40mm 4L und das Tamron 17-50mm F2.8), natürlich auch das Sigma selbst, längere Zeit im Einsatz und kann deshalb einen guten Vergleich zwischen den einzelnen Produkten der verschiedenen Hersteller anstellen.

Die Abbildungsleistungen des Sigma 18-50 2.8 sind durchweg brauchbar und es lassen sich unter bestimmten Voraussetzungen auch wirklich gute Ergebnisse mit dieser Linse erzielen. Allerdings bedeutet dies in der Regel schon mal ganz klar abblenden! Die Leistungen bei Offenblende sind nämlich wirklich alles andere als Aushängeschild des Sigma. Ab einer Blende von 4 bis 5.6 steigt die Qualität aber merklich, bei Blende 8 und guten Lichtverhältnissen läuft das Sigma zur Höchstform auf und es lassen sich tatsächlich technisch gute Fotos machen. Bloß da stellt man sich die Frage: Warum kaufe ich mir ein Objektiv mit einer hohen Anfangsblende, wenn ich am Ende dann doch wieder abblenden muss?
*Wichtig anzumerken ist aber, dass die Qualität selbst bei Offenblende besser ist, als bei den meisten vergleichbaren Kit-Objektiven! Meine Erfahrungen und meine persönliche Bewertung beziehen sich immer auf den direkten Vergleich mit dem Canon EF 17-40mm 4 L und dem Tamron 17-50mm F2.8 XR Di II.*

Vergleicht man die Abbildungsleistung mit dem preislich ähnlich angesiedelten Tamron 17-50mm 2.8, so muss sich das Sigma schon sehr „anstrengen“ um ähnliche Leistungen zu erreichen. Das Tamron ist nämlich schon voll Offenblendtauglich und gibt dem Fotografen so sehr viel mehr Spielraum und Gestaltungsmöglichkeiten. Das Canon 17-40mm 4L hat hier natürlich einen klaren Nachteil gegenüber den anderen beiden Objektiven. Die Anfangsblende liegt bereits bei 4 und so kann man nicht mehr unbedingt von einem lichtstarken Objektiv sprechen. Hier wäre das Canon 17-55mm 1:2.8 IS USM wohl besser für einen Vergleich geeignet, aber das hatte ich selbst bisher noch nicht in Benutzung.
Somit bleibt hier nur der direkte Vergleich bei einer Blende von 4 und da können sich sowohl das Sigma als auch das Tamron eine Scheibe abschneiden und müssen sich dem vermeintlichen Klassenprimus geschlagen geben (auf die Qualitäten des Canon 17-40mm 4L werde ich aber in einem gesonderten Erfahrungsbericht näher eingehen).
Beim Autofokus sieht es „leider“ nicht besser aus und die anderen Testkandidaten sind auch hier dem Canon 17-40mm 4L USM deutlich unterlegen, was aber nicht weiter verwunderlich ist, da das Canon ja über einen USM Antrieb verfügt.

In Sachen Verarbeitungsqualität geben sich das Sigma und das Tamron nicht viel. Beide sind grundsolide gebaut und fühlen sich auch jeweils schon recht hochwertig an. Die Mechanik unterscheidet sich auch nur geringfügig, wobei hier hat das Sigma, auf Grund des doch schon ziemlich lauten Autofokus vom Tamron, die Nase vorn. Den direkten Vergleich mit meinem Canon L-Objektiv lasse ich jetzt mal außen vor...

Mein Fazit:
Ich möchte an dieser Stelle unbedingt nochmal klarstellen, dass es sich beim Sigma 18-50mm 2.8 um eine wirklich gute Linse mit ebenfalls durchweg guten Abbildungsleistungen handelt. Für Nutzer mit Four-Third Bajonett ist das Sigma auch immer noch eine gute Alternative, sofern man allerdings die Möglichkeit hat auch andere Hersteller vor die Kamera zu klemmen, dann gibt es einige gute und auch deutlich bessere Alternativen.

 
 

Das beste Makro für Canon DSLR (im Bereich 100mm)

1 von 1 Fotografen empfinden diese Bewertung als hilfreich
Gesamtbewertung:  7.9
Bildschärfe & Kontrast:
 
9.0
Lichtstärke & Brennweite:
 
8.0
Streulicht & CAs:
 
9.0
Vignettierung & Verzeichnung:
 
8.0
Haptik:
 
8.0
Ausstattung:
 
7.0
Preis/ Leistung:
 
6.0
lichtmaler verfasst von lichtmaler am 15.06.2009

Empfehlenswert: Ja    Bezahlt: 490.00€   
Pro: Super Abblidungsleistung, Abbildungsmaßstab 1:1 (echtes Makro), Haptik (im Vergleich mit den anderen Herstellern)
Kontra: Es ist nicht weiß ;)
 

Jeder der eine DSLR-Kamera von Canon besitzt und sich für die Makrofotografie interessiert, der wird früher oder später zwangsläufig über dieses Objektiv stolpern.
Und um es vorweg zu nehmen, das ist auch gut so!
Zwar muss man ehrlicherweise zugeben, dass alle Makro-Objektive im Bereich um die 100mm auf einem sehr hohen Niveau sind, aber der Ableger von Canon ist dennoch ein kleines bisschen besser.
Normalerweise würde ich als erstes auf die Abbildungsleistung eingehen wollen, aber bedingt durch die geringen Unterschiede im Vergleich mit den Makro-Objektiven der anderen Hersteller (z.b. dem Tamron 90mm 2.8 Makro; Sigma 105mm 2.8 Makro oder dem Tokina 100mm 2.8 Makro) werde ich mal mit den Unterschieden beginnen.

Was also zeichnet das Canon 100mm 2.8 so besonders aus, dass es dennoch aus der Masse hervor sticht?
Zum einen wäre hier wohl die Verarbeitungsqualität zu nennen. Diese kann zwar nicht ganz mit den L-Objektiven von Canon mithalten, ist aber auch nicht viel schlechter. Wäre das Objektiv weiß lackiert, könnte man es glatt als „L“ durchgehen lassen.
Neben dem Augenscheinlichen kommen wir jetzt zur Technik. Hier ist vor allem der Autofokusbetrieb zu erwähnen. Das Canon 100mm 2.8 Makro USM wird von einem, wie der Name bereits verrät, USM (Ultraschall-) Motor angetrieben und ist dementsprechend besonders schnell, sowie fast geräuschlos. Natürlich werden sich jetzt gerade die erfahrenden Makrofotografen fragen, welchen Vorteil das bringt, wo man doch in der Makrofotografie eh nur mit dem manuellen Fokus arbeitet? Erstens eignet sich das Canon 100mm 2.8 auch besonders gut für die Portraitfotografie und zweitens kann man so schon mal eine schnelle (grobe) Vorfokussierung vornehmen. Dadurch gestaltet sich die nachträgliche Feinabstimmung mit dem manuellen Fokus einfach zügiger und man bekommt auch mal die Möglichkeit das Krabbelvieh auf die Speicherkarte zu bannen.
Besonders erwähnenswert im Vergleich ist auch noch, dass das Canon über eine Innenfokussierung verfügt und dadurch der Tubus nicht beim Fokussieren nicht ausfährt!

Ich denke damit die wesentlichen Merkmale, die das Canon auszeichnen, aufgezählt zu haben und will jetzt noch kurz etwas über die Abbildungsleistung schreiben.
Die Abbildungsleistung ist auf allerhöchsten Niveau. Sämtliche Details weisen selbst bei der 100% Ansicht noch eine äußerst gute Zeichnung auf und mit dem Abbildungsmaßstab von 1:1 ist das Canon 100mm 2.8 ein waschechtes Makro-Objektiv! Meiner Meinung nach ist es sogar noch einen Tick besser als die Objektive der Konkurrenz. Wobei es sich hier um eine rein subjektive Meinung handelt und auch auf leichte Lichtschwankungen und/ oder eine minimale Fokusverschiebung zurück zu führen ist. Summa Summarum gibt sich bei der Abbildungsleistung keines der bekannten Makros die Blöße und wer nur wert auf eben diese legt, der könnte auch jedes andere nehmen.

Mein persönliches Fazit/ Empfehlung zum Schluss:
Jeder der das beste Gesamtkonzept sucht, der ist mit dem Canon 100mm 2.8 Makro bestens beraten! All jene die bereit sind gewisse Abstriche (Autofokus, Haptik) in Kauf zu nehmen, können aber auch eben so gut auf die im Schnitt 100€ günstigere Konkurrenz zurückgreifen.

 
 

Der absolute Preis/ Leistungs Sieger!

3 von 3 Fotografen empfinden diese Bewertung als hilfreich
Gesamtbewertung:  5.6
Bildschärfe & Kontrast:
 
7.0
Lichtstärke & Brennweite:
 
7.0
Streulicht & CAs:
 
5.0
Vignettierung & Verzeichnung:
 
6.0
Haptik:
 
2.0
Ausstattung:
 
2.0
Preis/ Leistung:
 
10.0
lichtmaler verfasst von lichtmaler am 12.06.2009

Empfehlenswert: bedingt    Bezahlt: 90.00€   
Pro: Hohe Lichstärke zu einem günstigen Preis
Kontra: Deutlich erkennbare CA Bildung, Haptik
 

Das häufig auch als "Nifty Fifty" bezeichnete Objektiv Canon 50mm 1.8 II ist wohl das Objektiv mit dem besten Preis/Leistungs Verhältnis überhaupt! Diese Linse zaubert für ihren Spotpreis eine Bildqualität auf den Monitor die ihres Gleichen sucht. Dennoch ist sie natürlich nicht perfekt, die Verarbeitung und der AF lassen schon sehr zu wünschen übrig. Aber irgend woher muss der Preis ja auch kommen. Am wichtigsten sind nun mal die Gläser und hier wurde zum Glück nicht gespart. Man darf sich nun aber auch keiner Illusion hingeben, die Abbildungsqualität ist wirklich gut, aber dennoch nicht das Optimum. Ansonsten hätten das Canon 50mm 1.4 und natürlich mein persönlicher Favorit das Canon 50mm 1.2 L keine Daseinsberechtigung mehr. Die meisten Nutzer werden aber wohl kaum einen Unterschied erkennen können.

Für wen ist dieses Objektiv geeignet?
Für alle die sich erstmal ein gewisses Gefühl im Umgang mit Festbrennweiten aneignen möchten und/oder überhaupt erstmal herausfinden wollen, ob Festbrennweiten etwas für sie sein könnten.
Außerdem gibt es keine wirklichen Alternativen wenn es um Lichtstärke in diesem Preissegment geht, also auch für all jene die sich gerne mal mit Available Light näher auseinandersetzen möchten ist das Canon 50mm 1.8 somit ebenfalls sehr empfehlenswert!

 
 

Eines der besten Objektive von Canon!

1 von 1 Fotografen empfinden diese Bewertung als hilfreich
Gesamtbewertung:  8.4
Bildschärfe & Kontrast:
 
9.0
Lichtstärke & Brennweite:
 
9.0
Streulicht & CAs:
 
8.0
Vignettierung & Verzeichnung:
 
8.0
Haptik:
 
10.0
Ausstattung:
 
8.0
Preis/ Leistung:
 
7.0
lichtmaler verfasst von lichtmaler am 12.06.2009

Empfehlenswert: Ja    Bezahlt: 1,800.00€   
Pro: Lichtstark, schönes Bokeh, schneller AF
Kontra: Höchstens das Gewicht
 

Das Canon 70-200 2.8 L IS gehört zum Besten was Canon aktuell im Programm hat! Bei diesem Objektiv handelt es sich um eine absolute Ausnahmelinse, wegen der sich, Gerüchte halber, bereits einige für einen Systemwechsel hin zu Canon entschieden haben. Ich selbst weiß auch nur positives über dieses Objektiv zu berichten und es zählt zu einem meiner absoluten Lieblinge!
Ich würde sogar soweit gehen und es als mein Immerdrauf bezeichnen, auch wenn es auf Grund der „hohen“ Anfangsbrennweite natürlich nicht für alle Gelegenheiten geeignet ist, so habe ich das Canon 70-200 2.8 L IS wohl im Durchschnitt am häufigsten vor die Kamera geschnallt.
Es macht einfach nur großen Spaß mit der Linse auf die Jagd nach guten Bildern zu gehen. Durch die durchgängige Lichtstärke von 2.8 kann dieses Objektiv auch wunderbar als Portraitlinse eingesetzt werden. Die Freistellungsqualitäten sind einfach nur TOP und das Bokeh ist ein Traum. Wunderschöne, fast schon komplett runde, Kreise und sehr weiche Übergänge zeichnen einen harmonischen Hintergrund. Allerdings könnte es hier an einer Crop-Kamera schon ein wenig lang werden, aber dann geht mal halt einen Schritt zurück. An meiner 5D macht es sich auf jeden Fall wunderbar!
Bei einigen persönlichen Tests war das Canon 70-200 2.8 L IS, was die Schärfe anging, leicht dem Canon 70-200 4L IS unterlegen, allerdings liegt die Abbildungsqualität insgesamt auf einem sehr hohen Niveau und muss auch keinen Vergleich mit einer vergleichbaren Festbrennweite scheuen.
Bei Offenblende sind die Schärfewerte durchweg in Ordnung, durch eine Erhöhung der Blende auf 5.6 bis 8 lässt sich die Qualität noch mal steigern. Eine weitere Erhöhung hatte bei mir aber zu keiner Verbesserung der Abbildungsqualität mehr geführt. Allerdings möchte ich es nicht versäumen zu erwähnen, dass selbst die Unterschiede zwischen 2.8 und 5.6 für einen Großteil gar nicht bemerkt werden und erst bei einer hohen Druckauflösung überhaupt relevant sind.
Über die Haptik brauch ich wohl nicht viel Worte verlieren, diese liegt, wie bei den L-Objektiven von Canon üblich, auf einem sehr hohen Niveau und könnte wohl kaum besser sein.
Bezüglich der Preis/ Leistung gibt es wohl mehrere Meinungen, für mich ist der recht hohe Anschaffungspreis von um die 1800€ aber absolut gerechtfertigt. Somit kann ich jedem der ein Objektiv in diesem Brennweitenbereich sucht und über die entsprechenden finanziellen Mittel verfügt, nur dazu raten die Suche aufzugeben und direkt zuzuschlagen ;)

 
 

Einzigartige Linse mit einem hohen Brennweitenbereich

3 von 3 Fotografen empfinden diese Bewertung als hilfreich
Gesamtbewertung:  7.3
Bildschärfe & Kontrast:
 
9.0
Lichtstärke & Brennweite:
 
6.0
Streulicht & CAs:
 
7.0
Vignettierung & Verzeichnung:
 
6.0
Haptik:
 
8.0
Ausstattung:
 
7.0
Preis/ Leistung:
 
8.0
lichtmaler verfasst von lichtmaler am 07.06.2009

Empfehlenswert: Ja    Bezahlt: 1,400.00€   
Pro: Hohe Brennweite in gewohnt hoher L-Qualität
Kontra: Mittlerweile schon ein wenig veraltete Technik (z.B. IS)
 

Ich will gar nicht soviele Worte verlieren, jeder der diese Ausnahmelinse schon mal in Benutzung hatte, der wird sie wohl nicht wieder hergeben wollen. Einzige Ausnahme wäre wohl eine Neuauflage, wie nämlich bereits unter dem Punkt Kontra geschrieben ist der Bildstabilisator mittlerweile ein wenig in die Jahre gekommen und hätte dringend mal ein Update verdient. Aber besser als gar kein Bildstabilisator, bei einer Brennweite um die 400mm, einer Blende von 5.6 und dem Verzicht auf ein Stativ hätte man sonst nämlich so seine Probleme.
Bei mir, und wie bei vielen anderen Nutzern wohl auch, trägt das EF 100-400mm 1:4.5-5.6 L IS USM bei mir den liebevoll gemeinten Namen "die Tube". Der Name kommt von dem verwendeten Zoommechanismus, welcher wohl auch nicht mehr auf der Höhe der Zeit ist, aber dennoch gewisse Vorteile mit sich bringt. Schneller als mit diesem Objektiv konnte ich mit noch keinen anderem Objektiv die Brennweite verändern, das Drehen an der Linse, wie die meisten es wohl gewohnt sind, dauert nämlich erheblich länger...
Also darf man diesen Punkt nicht als Nachteil werten bzw. würde ich es zumindest nicht tun!
Die Bildqualität sucht in diesem Bereich wohl ihres Gleichen und sollte sich nur noch durch den Einsatz von Festbrennweiten steigern. Aber dann wäre man halt nicht mehr so flexibel.

Wie ihr euch sicherlich bereits denken könnt, spreche ich für jeden, der diesen Brennweitenbereich noch nicht abgedeckt hat und ein entsprechendes Objektiv noch sucht, eine klare Kaufempfehlung aus!

 
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