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Das heimliche L-Objektiv von Canon

4 von 4 Fotografen empfinden diese Bewertung als hilfreich
Gesamtbewertung:  7.7
Bildschärfe & Kontrast:
 
8.0
Lichtstärke & Brennweite:
 
7.0
Streulicht & CAs:
 
8.0
Vignettierung & Verzeichnung:
 
8.0
Haptik:
 
7.0
Ausstattung:
 
7.0
Preis/ Leistung:
 
9.0
Fotograf verfasst von Fotograf am 30.10.2008

Empfehlenswert: Ja    Bezahlt: 500.00€   
Pro: Beeindruckende Abbildungsleistungen für dieses Preissegment!
Kontra: Es hätte gerne ein wenig mehr Lichtstärke vertragen können
 

Wie mein Titel dieses Erfahrungsberichtes bereits vermuten läßt, handelt es sich bei diesem Objektiv um eine ausgezeichnete Linse. Meiner Meinung nach hätte das "Canon EF 70-300mm 1:4-5.6 IS USM" auch gerne ein "L" im Namen tragen und 1/3 mehr kosten können und niemand hätte sich beschwert!
Die Abbildungsleistung dieses Objektives spielt durchaus in der oberen Liga mit und braucht sich nicht vor anderen L-Objektiven von Canon zu verstecken. Einzig bei Offenblende macht das Canon EF 70-300mm 4-5.6 IS USM nicht immer die beste Figur (im Vergleich mit anderen L-Linsen). Dennoch heißt das nicht, dass dieses Objektiv nicht offenblendtauglich ist, die Abbildungsleistung läßt im Vergleich allerdings schon merklich nach.
Die Qualitäten des Canon EF 70-300mm 4-5.6 IS USM liegen vorwiegend im Bereich zwischen 70-200mmm und da bereits ab Blende 5.6, wobei sich die Abbildungsleistung bis ungefähr Blende 8 noch ein wenig steigern läßt. In diesem Bereich lassen sich Unterschiede aber nur noch in der 100% Ansicht ausmachen und selbst da muß man schon ganz genau hinsehen, um Unterschiede feststellen zu können.
Die etwas geringe Lichtstärke wird (zumindest bei unbewegten Motiven) durch den ausgezeichneten Bildstabilisator wieder weggemacht und so ist es durchaus möglich, auch bei 200mm und einer Belichtungszeit von nur 1/30sek. noch scharfe Aufnahmen hinzubekommen, ohne dass auf ein Stativ zurückgegriffen werden muß! Dies ist gerade für mich, der es lieber ein wenig bequemer hat und auf das Mitschleppen eines Statives dankend verzichten kann, eine super Sache.

Allerdings gibt es beim Canon EF 70-300mm 4-5.6 IS USM auch einen Kritikpunkt, der nicht unerwähnt bleiben sollte. So läßt die Abbildungsleistung ab ca. 200mm deutlich nach und kann bei 300mm und Offenblende nicht so überzeugen, wie in den anderen Brennweitenberichen.

Dadurch werden die insgesamt sehr guten Leistungen des Canon EF 70-300mm 4-5.6 IS USM aber nicht so sehr geschmälert und es bleibt eine ausgezeichnete Linse.

Deshalb gilt meine Kaufempfehlung für alle, die viel Brennweite mit einer überwiegend ausgezeichneten Abbildungsleistung suchen und nicht ihr Sparschwein für ein "richtiges" L-Objektiv plündern wollen.

 
 

Das Must-have für den kleinen Geldbeutel

2 von 2 Fotografen empfinden diese Bewertung als hilfreich
Gesamtbewertung:  5.7
Bildschärfe & Kontrast:
 
6.0
Lichtstärke & Brennweite:
 
5.0
Streulicht & CAs:
 
6.0
Vignettierung & Verzeichnung:
 
6.0
Haptik:
 
3.0
Ausstattung:
 
6.0
Preis/ Leistung:
 
8.0
Fotograf verfasst von Fotograf am 26.10.2008

Empfehlenswert: Ja   
Pro: Günstiger ist eine derartiges Objektiv wohl nicht zu bekommen!
Kontra: Gibt es eigentlich nicht, wenn man die Bewertung dem Preis zugrunde legt
 

Auch wenn meine Bewertung ein wenig schlechter ausfällt, als die von Girlie, handelt es sich doch um ein gundsolides Objektiv für den kleinen Geldbeutel.

Im Großen und Ganzen stimme ich Girlie zu, nur habe ich bereits bessere Linsen vor meiner Kamera gehabt und muß deshalb dieses Objektiv ein wenig abwerten. Ich nenne das Canon EF-S 55-250mm nicht mein eigen, ich hatte es nur testweise mal von einem Bekannten ausgeliehen und ein paar Probeshots gemacht, aber dies hat gereicht, um einen bleibenden Eindruck bei mir zu hinterlassen. Dies ist allerdings durchweg positiv zu deuten, meiner Meinung nach handelt es sich bei dieser Linse um das "Must-Have" für alle die finanziell ein wenig eingeschränkt oder nicht dazu bereits sind mehr auszugeben!

Wer also auf der Suche nach einer hohen Brennweite ist und erstmal testen will ob das überhaupt das Richtige für einen ist, also den fotografischen Interessen entspricht, der sollte nicht lange überlegen und zuschlagen.

 
 

Viel Brennweite mit hoher Lichtstärke

3 von 3 Fotografen empfinden diese Bewertung als hilfreich
Gesamtbewertung:  7.6
Bildschärfe & Kontrast:
 
7.0
Lichtstärke & Brennweite:
 
8.0
Streulicht & CAs:
 
7.0
Vignettierung & Verzeichnung:
 
8.0
Haptik:
 
6.0
Ausstattung:
 
8.0
Preis/ Leistung:
 
9.0
Fotograf verfasst von Fotograf am 26.10.2008
zuletzt aktualisiert am: 26.10.2008

Empfehlenswert: Ja    Bezahlt: 680.00€   
Pro: Gute Kombination aus Lichtstärke und Brennweite zu einem günsitgen Preis
Kontra: Die Bildqualität und Haptik kann nicht mit den "Originalen" mithalten
 

Ich hatte lange hin und her überlegt und mich letztendlich für den Kauf dieses Objektives entschieden. Die Gründe hierfür lagen vorwiegend im günstigen Preis, die Alternative wäre für mich das Canon 70-200mm 2.8 gewesen, aber dieses Objektiv hätte mich ungefähr das Doppelte gekostet und das war es mir einfach nicht wert.
Bei dem Sigma 70-200mm 2.8 handelt es sich um eine solide Linse, welche zugegebenermaßen nicht mit den Qualitäten des Canon mithalten kann, aber dennoch gute bis sehr gute Ergebnisse liefert. Die Unterschiede in der Abbildungsqualität lassen sich wohl nur als Pixelpeeper ausmachen, einzig die Schärfewerte hätten ein wenig besser sein können und reichen nicht ganz ans Canon heran. Die farbliche Wiedergabe ist aber auf gleichhohen Niveau.
Der Autofokus hätte in meinen Augeb ein wenig schneller sein können, aber sollte in den meisten Fällen eine ausreichende Performance bieten, um auch bei Sportaufnahmen nicht hintenanzustehen.

Das Streulicht läßt sich mittels des mitgelieferten Gelis sehr gut im Griff behalten und CA's spielen auch keine so große Rolle.
Der einzige wirkliche Kritikpunkt ist in meinen Augen die Haptik, welche einfach mal ein paar Klassen unter der des Canon liegt, dennoch muß man sich keine Sorgen machen, dass das Objektiv gleich das Zeitliche sägnet...

Meiner Meinung nach handelt es sich beim Sigma 70-200mm 2.8 um die beste Alternative zum Canon 70-200mm 2.8 und deshalb gilt meine persönliche Empfehlung allen, die sich das Canon nicht leisten wollen oder können!

 
 

Gut für Einsteiger geeignet

1 von 1 Fotografen empfinden diese Bewertung als hilfreich
Gesamtbewertung:  7.0
Inhalt:
 
7.0
Aufmachung:
 
7.0
Fotograf verfasst von Fotograf am 12.10.2008

Empfehlenswert: bedingt    Bezahlt: 45.00€    Niveau: Einsteiger, Grundkenntnisse
Pro: Eine gute Einführung in die HDR-Fotografie
Kontra: Ein wenig oberflächlich
 

Ein wirklich gutes Buch, aber leider nur für Einsteiger in die HDR-Fotografie. Ich hatte mir sehr viel von diesem Buch erhofft, wirklch enttäuscht war ich nun nicht, aber es ist eben nicht ganz das, was ich erwartet hatte.

In dem Buch gibt es einige sehr gute Anleitungen zur Erstellung eines HDR Fotos, allerdings auch solche bei denen man sich fragt, wie diese die Qualitätskontrolle von Galileo Design überstehen konnten. Bei den Tutorials wird vorwiegend mit den wohl am meisten verbreitesten Anwendungen im Bereich HDR-Fotografie gearbeitet, dies sind Photoshop und Photomatix, aber auch Photoshop Elements wird nicht außer acht gelassen.

Zurückblickend kann ich sagen, dass es sich um ein solides Buch für Einsteiger handelt. Alle die noch ein wenig mehr wollen, sollten sich mal das Buch "Das HDRI-Handbuch: High Dynamic Range Imaging für Fotografen und Computergrafiker" von Christian Bloch näher anschauen.

 
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