Bewertungen von mike_1964
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Traumlinse für Makro und Portrait
| Bildschärfe & Kontrast: | 10.0 | |
| Lichtstärke & Brennweite: | 10.0 | |
| Streulicht & CAs: | 9.0 | |
| Vignettierung & Verzeichnung: | 10.0 | |
| Haptik: | 9.0 | |
| Ausstattung: | 9.0 | |
| Preis/ Leistung: | 9.0 |
zuletzt aktualisiert am: 11.09.2008
Bezahlt: 680.00€
Nun wird es nach einigen Wochen des Besitzes und reichlich Fotos mit dem Objektiv Zeit, etwas darüber zu schreiben.
Ich habe nach langem Hin und Her die budgetbedingte Wahl zwischen einem Telezoom und einem Makro mit Festbrennweite zu Gunsten der Festbrennweite entschieden und diese Entscheidung bis heute nicht bereut.
Schon der erste Kontakt mit dieser Optik, bevor diese an der Kamera war, vermittelt einen soliden und hochwertigen Eindruck. Ein knappes Pfund schwer, Metallgehäuse, ein 2 cm breiter Fokusring, der weder zu leicht noch zu straff geht, für mein Empfinden top.
An der Kamera eröffnen sich völlig neue Perspektiven, wenn man wie ich bisher nur mit dem 18-135 unterwegs war. Die Lichtstärke ist super und Randabdunkelung ist hier ein Fremdwort. Die "out of the cam" - Fotos sprechen für sich und selbst bei Offenblende ist die Schärfe beeindruckend.
Die meisten werden sich das Objektiv wohl wegen der Makrofunktion holen und erst später feststellen, was man damit eigentlich alles fotografieren kann, nimmt man sich die Zeit, sich zum Motiv hin oder davon wegzubewegen, um den passenden Bildausschnitt zu erhalten.
Der vom Hersteller angegebene Aufnahmeabstand von knapp 20 cm bezieht sich wohl auf den Abstand Motiv - Filmbühne / Sensor. Bereits knapp 2 cm vor der Gegenlichtblende hat man das Motiv im Fokus, allerdings damit auch einen Tiefenschärfebereich im Mikrometerbereich. Da hilft dann auch die kleinste Blende (32) nicht wirklich weiter. Aber das ist ein physikalischer Aspekt, den man mit jedem Makro hat.
Dank der hohen Lichtstärke hat man neben der Makrofunktion auch ein hervorragendes Portraitobjektiv, das Freistellen des Haupmotivs bei einem ansprechenden Bokeh ist super.
Der Autofokus ist schnell. Manchmal zu schnell, um auf Objekte scharfzustellen, die nah am Objektiv sind, obwohl sie das Messfeld komplett ausfüllen. Vielleicht eher ein Problem der D80 als des Objektivs. Das manuelle nachregeln der Schärfe geht schnell, und dank der soliden Verarbeitung nervt es zudem nicht durch etwas großzügige Passungstoleranzen und einen millimeterschmalen Fokusring wie bei anderen Objektiven.
Einzig der Umschalter Autofokus / Manuell am Objektiv geht ziemlich straff, und auf Grund des ziemlich kleinen Steges auf der Wippe hat der Finger nicht genügend Angriffsfläche, um während des Betriebes mal eben easy umzuschalten.
Einen Nachteil hat das Objektiv aber, den man nicht vernachlässigen sollte. Die Hosen des Fotografen haben regelmäßig Flecken an den Knien. Gras, Erde und wo man sich sonst noch hineinkniet, um irgendwelches Getier oder Grünzeug abzulichten.
Ansonsten bleibt als Fazit: Bedingungslose Empfehlung, Suchtgefahr! Der Preis von seinerzeit 650 - 690 Euro ist schon seit einer Weile gefallen und ich hab das Objektiv bereits neu ab 480 Euro in einem Onlineshop gesehen.
Für den Anfang sehr gut
| Bildschärfe & Kontrast: | 8.0 | |
| Lichtstärke & Brennweite: | 8.0 | |
| Streulicht & CAs: | 6.0 | |
| Vignettierung & Verzeichnung: | 3.0 | |
| Haptik: | 6.0 | |
| Ausstattung: | 8.0 | |
| Preis/ Leistung: | 9.0 |
zuletzt aktualisiert am: 16.08.2008
Habe das Objektiv im Kit mit der D80 erworben und es ist zur Zeit mein einziges, also "Immerdrauf". Es deckt einen ziemlich großen Brennweitenbereich ab, die Lichtstärke ist ok.
Will man Objekte vorm Hintergrund freistellen und bedient sich zum Zweck der geringen Schärfentiefe der Offenblende, büßt man an Schärfe ein. Abgeblendet ab 8 ist es ziemlich scharf, der letzte Schliff fehlt trotzdem allen Bildern. Besonders, wenn das Hauptmotiv außerhalb der Bildmitte ist.
Vignettierung ist ein nicht zu unterschätzender Aspekt, der aber softwareseitig (Photoshop) zu beheben ist. Was mich persönlich etwas stört, ist der wackelige Tubus, der im Telebereich voll ausgefahren ziemliches Spiel hat. Blendenflecke bei Gegenlichtaufnahmen treten oft auf und sind mehr als störend.
Alles in allem aber eine gute Optik, wenn man die Schwächen kennt und sich damit arrangieren kann.
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